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Die Idee WAS BLEIBT

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Kunst Wirkt

Kunst kann dem Menschen durch Schönheit, Ästhetik, Konfrontation oder Reduktion einen Blick auf das eigene Wesen und Schicksal ermöglichen. Doch Kunst ist Recht und kein Luxus, den man sich verdienen muß. Das Interesse und Talent, Kunst zu schaffen oder zu erfahren, ist losgelöst von Erfolg und Stellung in der Gesellschaft, denn letztlich geht es auch hier darum, was bleibt.

 
 
2011 - Initiative Blickwinkel 2011

Die Initiative was bleibt verbindet die Erneuerung des Respekts vor dem Menschenbild und die Beleuchtung wahrhaftiger Werte mit den Mitteln der bildenden Kunst. was bleibt bietet nicht nur Obdachlosen die Gelegenheit, Kunst zu schaffen, zu ermöglichen und zu erleben, sondern lädt alle Interessenten ein, dies zu respektieren, zu betrachten und zu unterstützen.

Im Jahr 2011 stehen mit dem Projekt Blickwinkel 2011 OBDACHLOSE und die KUNST im Vordergrund

 
ohne Obdach

Wer die Dynamik, die Regeln und die Anforderungen der heutigen Zeit nicht erfüllen kann oder durch unglückliche Umstände aus der Bahn geworfen wird, kann an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden und dies führt im Extremfall zur Obdachlosigkeit. Menschen, die mit diesem Schicksal konfrontiert sind, werden nicht mehr als Mitglied der Gesellschaft anerkannt und sind mit der Frage konfrontiert, was bleibt?

 
 
Hintergrund

In einer Zeit, in der Gesellschaft, Leben und Menschheit immer unpersönlicher und erfolgsorientierter werden, vergrößert sich die Kluft zwischen dem was ist, und dem was bleibt. Die Erkenntnis, dass in allem, was passiert, ein Kern steckt und eine Wahrheit verborgen ist, geht immer mehr verloren. Der Respekt vor dem Menschen und der Kunst haben in der „modernen“ Gesellschaft immer weniger Platz.
Es ist essentiell, die Sinne zu schärfen und daran zu erinnern, was eine Gesellschaft und den Menschen ausmacht und was bleibt.